Handheld Evolution
Ich verstehe diese Wettrüsterei bei den Handheld Konsolen (so kann man es inzwischen ja schon nennen) nicht. Ich habe z.B. auf dem Nintendo DS jetzt alle erhältlichen Rennspiele getestet. Und diese Spiele kann ich wirklich nur zu Hause bei guter Beleuchtung und unter möglichst geringer Fremdeinwirkung spielen. Es ist überhaupt nicht daran zu denken die DS Variante von Need 4 Speed Underground 2 im Bus oder Zug zu spielen und dann noch wohlmöglich bei Tageslicht. Eine einzige Bodenwelle, schon ist das Spiel dank hypersensibler Steurung verloren. Wenn ich ein Rennspiel mit guter Grafik spielen will, mache ich das zu Hause an der Konsole.
Ich bin da eher etwas konservativ und breche eine Lanze für die kurzweiligen, häufig grafisch nicht so spektalurären Handheld-Titel: Wo wäre der GameBoy damals ohne die Killeraplikation Tetris gelandet? Tragbare Spielgeräte wurden für Spiele wie Zookeeper, Polarium oder auch aktuell Another Code gemacht. Ein ideales Spiel für eine kurze Zeitüberbrückung ist auch die Highscorejagd mit Yoshi Touch & Go (mehr leider aber auch nicht). Gespannt bin ich auch auf ElektroPlankton. Da kann ich mir auch nach den Videos noch nicht ganz vorstellen, wie das Spielgefühl sein wird. Das sind richtige Spiele für zwischendurch. Ich muß mich nicht verkrampft über das Display beugen und meine Aufmerksamkeit ist auch nicht jede Millisekunde gefragt. Was mir in diesem Zusammenhang am DS gut gefällt, daß ich das Gerät jederzeit zu klappen kann und später an der selben Stelle weiter machen kann – sozusagen Klapp & Go.
Dabei muß ich zugeben, daß ich schon so technikbegeistert bin, daß ich mir ein Ridge Racer auf der PSP wohl nicht entgehen lassen werde. Auch die kommenden 3D-Spiele sehen beeindruckend aus, aber ehrlich gesagt, brauch ich kein tragbares GTA. Daher freue ich mich eher auf PSP-Logikspiele, wie dem Ausnahmetitel Lumines.











