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Jean Rollin (1938 – 2010) und Blake Edwards (1922 – 2010)

TCM muss das Tributvideo leider nochmal überarbeiten, denn gestern kam die Nachricht über den Tod von zwei sehr unterschiedlichen Filmemachern: Jean Rollin und Blake Edwards, zwei prägende Regisseure ihre Metiers.

Ich habe die Angewohnheit, wenn ich denke, dass mir das Kino nichts mehr zu bieten hat, mich mit einem Genre zu befassen, das ich bisher vernachlässigt hatte. Vor zwei Jahren kam ich so bei den surrealen Horrofilmen von Jean Rollin an. Seine Werke funktionieren sowohl als Exploitation, haben aber auch auf bildhafter Ebenen eine netzhauteinbrennende Wirkung, was aber nicht nur an seiner Einstellung liegt, das Vampire nackt sein müssen.

Auch drehte er im Jahre von „Dawn of the Dead“ (1978) einen Öko-Zombiefilm zu drehen, der mit einer ähnlichen Prämisse wie der vier Jahre zuvor erschienene „The Living Dead at Manchester Morgue“ aufwarten kann. Bei beidem ist ein chemisches Pflanzenschutzmittel für das Massaker verantwortlich. Rollins Film hat allerdings einen weitaus zeitloseren Flair als der britische Film.

Und genau das macht ihn so einzigartig, denn er zeigt das, was andere Regisseure und der Zuschauer gerade zu träumen wagen. Häufig sagte ich mir bei der Sichtung der Filme, „genau so muß das aussehen“.

Und Blake Edwards muss man für seine Komödien besonders mit Peter Sellers danken und auf ewig für „Breakfast at Tiffany’s“ lieben.

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