Videoclips

Der erste Film

Die Dokumenation „Der erste Film“ des britischen Filmjournalisten Mark Cousins kann man sich bis zum 19.01. auf arte+7 und auch hier komplett anschauen. Ich habe beim „Kermode & Mayo“ Podcast letztes Jahr ein Interview mit Cousins gehört und war äußerst angetan von dem Projekt und den Ergebnissen, von denen er zu berichten hatte. Dass ich die Dokumentation tatäschlich so früh auch sehen kann, hätte ich nicht ewartet. Dafür ein danke an arte.

Hier die Beschreibung des Projekts:

Für Kinder ist das Leben eine Mischung aus Fantasie und Wirklichkeit. Was aber passiert, wenn diese Kinder in einem Kriegsgebiet leben? Tötet der Krieg auch die Fantasie? Um das herauszufinden, besucht Filmemacher Mark Cousins das Dorf Goptapa im Nordirak. Im Gepäck hat er drei Minivideokameras und einige Kinderfilme. Die Kinder des Dorfes lernt er schnell kennen, denn es ist Ramadan, und die Erwachsenen bleiben in ihren Häusern. Auf einer improvisierten Leinwand auf dem Dorfplatz zeigt Mark Cousins die mitgebrachten Filme. Sein Kinoabend wird ein Riesenerfolg – und er löst, wie erhofft, neue Impulse in der magischen Welt der Kinder aus.
Sie lernen schnell, mit den Minikameras, die Mark Cousins ihnen überlässt, umzugehen. Sie drehen kleine Geschichten voller erstaunlicher und wunderbarer Ereignisse. So filmen sie sich und ihre Familien und erzählen von ihrem Leben. Da entstehen Geschichten von Berry, dem Fisch und seinem magischen Palast, vom Schlammjungen, vom enttäuschten Huhn und auch immer wieder Geschichten vom Krieg. Und trotz aller Widrigkeiten, mit denen sie zu kämpfen haben, scheint in der Fantasie der Kinder und ihrem Einfallsreichtum immer auch die Hoffnung auf ein anderes Leben und eine gute Zukunft auf.


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