Filmnews Trailer

Die Kinostarts vom 15.09.2011

Ein Lebenszeichen in Form einer alten Kategorie. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich in Zukunft wieder die Trailer der Kinostarts der aktuellen Wochen posten. Soweit möglich werde ich ein paar Sätze zu den Filmen schreiben und meine persönliche Einschätzung abgeben.

Colombiana (2011)

Drama, Thriller, Action, USA, Frankreich
mit Zoe Saldana, Amandla Stenberg, Michael Vartan, Regie: Olivier Megaton

Luc Besson kehrt als Drehbuchautor zu seiner Kernkompetenz zurück und hat mit dem „Transporter“ und „Taken“ Erfinder Robert Mark Kamen die Geschichte um die Profikillerin „Colombiana“ ersonnen, die von Zoe Saldana verkörpert wird. Regie führt ein Mann mit für Action prädistinierten Namen: Olivier Megaton. Saldana hat in dem sonst eher enttäuschenden „The Losers“ die sprichwörtlich beste Figur abgeben und bewiesen, dass sie eine Actionfilm tragen kann. Allerdings schreckt mich persönlich eher die „Transporter“ Verbindung ab. War der erste Teil noch erfrischend, drifteten die Nachfolger in die Lächerlichkeit mit schlechter CGI ab. Vielleicht kommt da ein frisches Franchise gelegen.

Shanghai (2010)

Thriller, Lovestory, Drama, Mystery, USA
mit John Cusack, Li Gong, Yun-Fat Chow, Regie: Mikael Håfström

„Shanghai“ schien lange in den Regalen der Verleiher zu stehen. Ich habe schon vor langer Zeit den ersten Trailer gesehen. Nun startet er schließlich in Deutschland. Der Trailer verspricht einen Genremix aus Action, Verschwörung, Thriller und Liebesdrama und kann mit toller Ausstattung und guter Besetzung punkten. Die Tage vor dem Pearl Harbor Angriff geben einen guten Hintergrund für die Geschichte her.

Männerherzen – und die ganz, ganz große Liebe (2011)

Komödie, Lovestory, Deutschland
mit Florian David Fitz, Maxim Mehmet, Til Schweiger, Regie: Simon Verhoeven

Der Trailer lässt mich den Film weiträumig vermeiden, auch wen Ur-Sympath Christian Ulmen mitspielt. Den Vorgänger sah ich in Ausschnitten im Fernsehen und habe dieses Stück Kuchen gerne weitergereicht, der Hauruck Humor kommt mir zu ist mir zu überraschungsarm. Und als Filmfan rollen sich bei mir bei der Verwendung eines Dolly Zooms in diesem Film die Fußnägel hoch, aber das nur am Rande.

Easy Money – Spür die Angst (2010)

OT: Snabba Cash
Krimi, Thriller, Schweden
mit Joel Kinnaman, Matias Padin, Dragomir Mrsic, Regie: Daniel Espinosa

Ein harter Schweden Thriller, der mit dem Aushängeschild „Stockholm Noir“ wirbt, was mich doch ziemlich neugierig macht. Man sieht jetzt nichts bahnbrechend neues in dem Trailer, doch die Geschichte scheint einen Hauch von „Un Prophète“ zu atmen und der war fantastisch.

Mein Stück vom Kuchen (2011)

OT: Ma part du gâteau
Drama, Komödie, Frankreich
mit Karin Viard, Gilles Lellouche, Kevin Bishop, Regie: Cédric Klapisch

Französische Liebeskomödie mit einem Anteil Sozialdrama und einer Prise „Pretty Woman“. In letzter Zeit finden wieder mehr Filme aus unserem Nachbarland den Weg ins hiesige Kino, was ich begrüße. Doch dieser wird mich wohl nicht vor die Leinwand locken.

Unter Schnee (2011)

Dokumentation, Deutschland
Regie: Ulrike Ottinger

Wie eine Meditation wirkt der die Arbeit von Regisseurin Ulrike Ottinger, die sich in ein unter dichter Schneedecke verborgenes japansisches Dorf aufmacht, um mit zwei Kabuki Darstellern auf die Spur eines Autoren aus dem 19. Jahrhundert. Interessante Herangehensweise, die im Trailer leider noch etwas distanziert wirkt.

Bruderschaft (2009)

OT: Broderskab
Drama, Dänemark
mit Nicolas Bro, David Dencik, Claus Flygare, Regie: Nicolo Donato

In Filmen, die sich mit der rechtsextremen Szene und Homosexualität befassen, schwingt von Grund aus hohes Konfliktpotential mit und ist eine Mischung, die im Film auch schon behandelt wurde. Ich erinnere mich an den deutschen Film „Oi!Warning“ (Trailer). Könnte sehenswert sein.

El Bulli: Cooking In Progress (2011)

Dokumentation, Deutschland
Regie: Gereon Wetzel

Ein Blick in das „Kochlabor“ des vermeintlich besten Restaurant der Welt. Die Dokumentation ist auch als visuelle Erfahrung angelegt, verzichtet sie doch vollkommen auf VoiceOver. Kochen ist nicht ganz mein Metier, doch mag ich Menschen mit Leidenschaft für eine Sache. Aber hier bleibe ich wohl auch lieber außerhalb der Küche.

Über uns das All (2011)

Drama, Deutschland
mit Sandra Hüller, Georg Friedrich, Felix Schmidt-Knopp, Regie: Jan Schomburg

Der Film befasst sich mit der quälenden Frage, wie gut man seinen Partner wirklich kennen kann. Sandra Hüller stellt fest, dass ihr Film Ehemann offenbar ein Fremder ist, der ihr seine Vergangenheit vorgegaukelt hat. Im Trailer kommt das ganze sehr verkopft rüber und kriegt am Ende noch die Kurve und hätte ich nicht etwas recherchiert, würde ich auch nicht wirklich wissen, worum es geht. Mit dem Hintergrund wirkt es gleich ansprechender, doch weiß ich nicht ob ich auf existentielle Beziehungsgespräche derzeit Lust habe.

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