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Media Monday #40

Hier meine Antworten zum 40. Media Monday.

1. Der beste Film mit James Caan ist für mich nicht überraschend „The Godfather Part II“.

2. Joel Schumacher hat mit „Falling Down“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil Michael Douglas mit seinem Darstellung ein unvergessliches Zeitportrait hingelegt hat. Aber ansonsten bin ich kein großer Fan von Schumacher.

3. Der beste Film mit Rachel McAdams ist für mich „Mean Girls„, weil er zeigt wie eine intelligente Highschoolkomödie auszusehen hat, damit man sie auch noch bedenkenlos schauen kann, wenn man dem schulpflichtigen Alter entwachsen ist. Für weitere Vertiefung des Themas veweise ich auf „Heathers„.

4. Mit „Jack“ hat Francis Ford Coppola seinen schlechtesten Film abgeliefert, weil ich seinen neueren von vielen Seiten als Verfehlung angesehen Werke, wie „Youth without Youth„, „Tetro“ und „Twixt“ vor mir herschieben oder noch nicht sehen konnte. „Jack“ ist einfach nur bemerkenswert unbemerkenswert.

5. Damit eine Serie mich in ihren Bann zieht und ich sie mir regelmäßig anschaue, muss sie lustig und kurz sein, vielleicht noch britisch, weil diese Serien dankenswerter weniger Folgen haben. Regelmässig schaue ich neben Filmen regelmässig eigentlich nur Sitcoms. Die letzte Dramaserie, mit Folgen über 30 Minuten war „State of Play„, die mit 6 Folgen auch überschaubar war. Aber gerade das machte sie sehr fesselend. Keine Ausuferung in der Charakterentwicklung und trotz der verhältnismässigen Laufzeit bekam jede Rolle gebührenden Platz eingeräumt.

6. Die am meisten enttäuschende Comic-Verfilmung ist für mich „The Walking Dead„. Was auf dem Papier noch gut funktionierte, wurde auf dem Bildschirm zu einer Soap mit Zombies. Mitten in der zweiten Staffel habe ich abgebrochen (siehe auch Frage 5 dazu). Was mich schon bei Stephen King Verfilmungen immer stört, wurde auch hier zum Exzess betrieben. Jede Figur wurde zu einer Blaupause eines Konflikts, so dass ich sie nicht mehr als Personen war nahm. Das bemerke ich immer, wenn es mir schwer fällt, die Namen der Protagonisten einzuprägen.

7. Mein zuletzt gesehener Film war „The Artist“ und der war nicht enttäuschend, weil die erfrischende Leichtigkeit der Inszenierung, auch einige Holzhammerbilder nicht zerstören konnten. Eine Geschichte mindestens halb so alt, wie das Kino. Für die Behandlung der dunklen Seite bevorzuge ich aber immer noch „Sunset Blvd.„. Aber auf anschauliche Weise wurde vorgeführt, auf welchen Ebenen Stummfilm funktionieren kann. Die Leidenschaft war zu spüren.

5 Comments

  • 2. April 2012 - 11:11 | Permalink

    Mir gefällt die zweite Staffel von „The Walking Dead“ ja ausgezeichnet und ich mag gerade, dass es so langsam und bedächtig vorwärts geht. Die harten Stellen wirken dadurch umso mehr. Aber ist wohl Ansichtssache…

  • 2. April 2012 - 11:15 | Permalink

    Am Erzähltempo liegt es gar nicht mal so sehr. Ich kenne die Vorlage und ich finde, die Behandlung des Themas eignet sich einfach besser für ein Comic. Da kann ich auch über grobe charakterliche Ausarbeitung hinweg sehen.

  • 2. April 2012 - 11:48 | Permalink

    In meinem Bekanntenkreis hat die zweite Staffel „The Walking Dead“ auch viele dazu bewogen auszusteigen, von daher bin ich sehr gespannt, wie sie mir dereinst gefallen wird. Dankenswerterweise gehe ich ja meist mit bullion konform, von daher brauche ich mir da nicht allzu viele Gedanken machen.

    @Peter: Ich kenne die Vorlage zumindest bis Band 3 ebenfalls und wollte gerade anführen, dass der Comic auch zuweilen einer Soap gleicht, aber da hast du schon eingeräumt, dass die charakterliche Ausarbeitung hier auch recht grob ausfällt. Unterhaltsam finde ich bis dato beides, also Comic und Serie, denn auch eine Soap mit Zombies hat was für sich 😉

  • 2. April 2012 - 15:55 | Permalink

    Stimme dir dahingehend zu, dass US-Serien ihre Staffeln viel zu lang austreten. Habe mir auch schon selbst bei nur 12-Episodern wie „Dexter“ gewünscht, dass sie es bei 8 Folgen lassen, anstatt ewig lang banale Konflikte auszuschlachten. Daher fielen auch mir die Längen der 2. Staffel TWD auf und dass manche Figuren, allen voran Shane, nur noch Blaupausen für Drama sind, anstatt Persönlichkeiten.

  • 2. April 2012 - 17:44 | Permalink

    „Falling Down“, immer und immer wieder. 🙂 Kann ich nur unterstützen.

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