In den letzten 48 Stunden sind zwei Trailer zu heiß erwarteten Blockbuster Fortsetzungen mit Männern in Anzügen erscheinen. Müsste man auf “Tron Legacy” 28 Jahre warten, erscheint eine Fortsetzung zu “Iron Man” im mittlerweile üblichen Hollywood Rhythmus. Man melke die Kuh, solange sie noch Milch geben kann.
Aber ich muss zugeben, daß mir der Iron Man Trailer besser gefällt, was vor allem der erneuten Charmoffensive durhc Robert Downey Jr. zu verdanken ist und dem selben Team, was wieder hinter den Kulissen zu Werke geht. “Tron” hingegen fand ich seinerzeit schon immer etwas kalt und dementsprechend hat mich auch der Trailer gelassen, auch wenn die Haudegen Bruce Boxleitner und der frische Oscar Gewinner Jeff Bridges wieder mit von der Partie sind.
Der Trailer deutet die Grundprämisse an, die – richtig ausgespielt – einen spannenden Verlauf nehmen kann. In England läuft der Film am 30. April an, hierzulande riecht es für mich nach einer DVD Veröffentlichung.
George A. Romero geht mit seinem neuen Zombiefilm “Survival of the Dead” neue Wege. Nicht nur, daß dieser den Humor mehr als in seinen Vorläufern in den Vordergrund stellt, auch der Vertrieb gibt sich im neuen Gewand. Bevor der Film am 28. Mai ins Kino kommt, wird er on Demand auf verschiedenen Onlineplattformen wie Xbox Live, Playstation Network oder Amazon verfügbar sein. Zudem ist der auf den Fantasy Filmfest Nights in den nächsten Wochen in Deutschland zu sehen (bei der ich dieses Jahr auch dabei sein werde).
In “Survival of the Dead” geht es um zwei Familien auf einer kleinen Insel vor Nordamerika, die sich in einer seit Generationen gepflegten Fehde befinden. Als die Zombieinvasion auch auf die Insel überschwappt, gehen die beiden Patriarchen unterschiedlich mit der Gefahr um. Während der O’Flynn’s er schießt und dann denkt, fangen die Muldoons die Zombies ein und halten sie am Leben, um sie einer eventuellen späteren Heilung unterziehen zu können. Später gesellen sich noch ein paar Soldaten zu der Party, was die Situation romero-typisch sicher nicht leichter macht.
Ich habe die perfekte Begleitung für “Hit Girl” aus “Kick-Ass” gefunden. Jonny Z (gespielt vom 10 jährigen Sam Ransom) ist ein echtes Kind der Post-Apokalypse und kämpft sich eigenhändig und -füssig durch die rauhe Welt.
Der Kurzfilm “Frame 137″ basiert auf einem Comic des “The Crow” Erfinders James O’Barr und wird offiziel mit dessen Einverständnis umgesetzt. Erstaunlich ist, dass der junge Hauptdarsteller seine Stunts komplett selbst übernommen hat. Der ausführende Kopf hinter dem unabhängigen Projekt ist der australischen Filmmacher Judd L. Tilyard, der schon mehrer Jahre in die Umsetzung seiner Vision gesteckt hat.
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Es sind gute Zeiten für Indie Science Fiction. In den letzten Wochen konnte ich einige Filme vorstellen, die alle im Schatte des “Moon” auftauchen. Gestern war es noch “Mars“, die Aliens im Büro in “The Drones” vor einigen Wochen und auch der kürzlich vorgestellte “Zonad” hat gewisse SciFi Elemente. Allen gemein ist das geringe Budget, das auf die ein oder andere Weise kreativ eingesetzt wird.
Bei “Earthling” verhält es sich wie bei Duncan Jones “Moon”. Es ist erstaunlich, wie viel Authentizität aus dem knappen Mitteln gekitzelt wird. Ebenfalls steht in “Earthling” der moralische Aspekt im Vordergrund. An Bord einer internationalen Raumstation kommt es zu atmosphärischen Störungen und in der Folge erfährt eine Gruppe Menschen, dass ihr Leben ein Lüge ist und sie in der Tat Außerirdische sind. Das stellt sie vor tiefgreifende Entscheidungen, ob sie unter den Menschen weiterleben oder ihren Weg nach Hause suchen sollen. Der Trailer selber setzt komplett auf Stimmung und lässt die ruhigen und beunruhigenden Bilder erst einmal für sich sprechen. Genug, um mich neugierig zu machen. Wie “Mars” läuft auch Earthling auf dem SXSW Festival.
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