Lange gab es nur einige unbewegte Bilder aus der Verfimung von Cormac McCarthys (u.a. “No Country for old Men“) Roman “The Road” zu sehen. Doch endlich ist ein erster Trailer erschienen und kann die die hohe Erwartungen durchaus erfüllen. Der Überlebenskampf der post-apokalyptischen Kleinfamilie wirkt sehr episch und kann mit seiner guten Besetzung punkten. Regie führt John Hilcoat, der unter anderem mit seinem australischen “Western” “The Proposition” überzeugen konnte.
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Die von vielen Filmschaffenden mit großem Budget angekündigte Filmrevolution ist aus dem mordernen Animationsfilm schon nicht mehr wegzudenken. Nahezu jede Neuerscheinung der führenden Studios setzt auf einen parallelen Start der herkömmlichen Fassungen nebst 3D Version des Films. Mit “Monsters vs. Aliens” stand für mich der erste räumliche Film der neuen Generation auf dem Programm. Der Aufwand seitens des Zuschauers ist immer noch der gleiche, wie schon bei den Etablierungsversuchen in den 50ern und 80ern, nur das die Brille endlich farbechten Film zeigen kann. Man könnte interpretieren, daß die Industrie immer dann auf die räumliche Technik setzt, sobald sie einer gewinnschmälernden Gefahr gegenüber steht. War es im 50er Jahren das Fernsehen, sah man sich in den 80ern gezwungen, dem boomenden Videomarkt etwas entgegenzusetzen, so sehen sich die großen Studios heutzutage aufgrund der Raubkopierer offenbar kurz vor dem Ruin.
Das letzte räumliche Erlebnis, an das ich mich noch persönlich erinnere ist eine 3D-Folge von “Klimbim” in denen Ingrid Steeger und Elisabeth Volkmann ihre sekundären Geschlechtsteile tiefenwirksam in die Wohnzimmer schoben. Das alles wirkt aber farblos gegen die Sinneseindrücke, die das moderne IMax Kino zu bieten hat. “Monsters vs. Aliens” beginnt mit einer Szene in einem Asteroidenfeld im All und man hörte das ganze Publikum versonnen kichern. Diese Einstellung mit starker Tiefe vermochten es, überzeugte den Vorteil der Technik, denn man saß nicht mehr vor der Leiwand, sondern die Meteroiten waren dirket vor einem. Von einem Bekannten habe ich gehört, daß seine junge Tochter die Asteroiden aus der Luft greifen wollte … jetzt kann ich das nachvollziehen. Ein Haken bei der Projektionstechnik ist mir allerdings aufgefallen: Sobald man den Kopf nur ein wenig neigt, sieht man die Bilder auf der Leinwand doppelt, beinahe so, als ob man die Brille nicht trüge. So musst ich mir während der gesamten Laufzeit immer innerlich ermahnen, den Kopf doch für die optimale Erfahrung doch bitte gerade zu halten.
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Der erste richtige Trailer zu Spike Jonze “Where the Wild Things are” kommt diese Woche, denn das Video das vor einigen Monaten im Internet kursierte, war eher als Konzeptvideo gedacht. Um ein wenig Vorfreude anzuschüren, gibt es auf der Webseite von USA Today neue Bilder aus aus der Verfilmung des Kinderbuches von Maurice Sendak zu sehen. Das sieht alles ganz wunderbar aus und mit Jonze hinter der Kamera warte ich wirklich sehr gespannt auf erste Bilder.
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Bisher habe ich nur Konzeptbilder aus “Splice” gesehen. Der Film ist die neue Regiearbeit von Vincenzo Natali, der mit seinem Erstling “Cube” einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und meiner Meinung nach mit “Nothing” und “Cypher” weitere originelle Geschichten erzählt hat.
Wie originell die Story von “Splice” ist, muss sich noch herausstellen. Die Kurzbeschreibung klingt nach einer Variation von “Species“: Wissenschaftlerpaar experementiert illegal mit der DNA von Mensch und Tier und erschafft so eine neue Spezies, welche eine neue Stufe der Evolution bedeutet. Einerseits machen die beiden aufgrund ihrer Forschung Karriere, werden aber auch mit den Folgen ihres Experiments konfrontiert. Ob und wie böse die Schöpfung ist, kann ich noch nicht sagen. Ich denke, es wird nicht auf eine Amoktour aus Fortpflanzungsgründen wie in “Species” hinauslaufen, das würde nicht in Natalis bisherige Filmvita passen.
In den Hauptrollen sieht man Adrien Brody und Sarah Polley, die nach ihrer Regiearbeit “Away From Her” wieder zum Horror zurück kehrt. Wir erinnern uns: Sie spielte auch schon die Hauptrolle im “Dawn of the Dead” Remake. Produziert wird der Horrortrip von Guillermo del Toro, nach dem ich nach “El Orfanato” als Produzent fast schon blind vertraue.
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Für die aktuelle Ausgabe der Vanity Fair hat die Fotografin Annie Leibovitz einige der Oscar nominierten Schauspieler und Regisseure vor die Kamera geholt. Ich unterstütze hiermit Mickey Rourkes Nominierung für “The Wrestler” und räume ihm tatsächlich auch die grössten Chancen ein.
Auch wenn die Academy Awards nur ein grosses Schaulaufen Hollywoods ist, kann ich mich dem Jahr für Jahr nicht entziehen und freue mich jedesmal diebisch, wenn ein Underdog gewinnt. Wo wir von Hunden sprechen: Vielleicht wird Rourke ja auch der erste Gewinner, der zu guter Letzt, wie schon bei dem Golden Globe Sieg, seinen Hunden dankt. Das möchte ich nicht verpassen.

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Anzumerken ist, dass das Bild von Heath Ledger und Christopher Nolan natürlich eine Montage ist.
Von den Shootings wurde auch eine Video veröffentlicht.
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