Heute ist eine Trailer zu dem ersten Kinofilm, den Ricky Gervais und Stephen Merchant gemeinsam inszenieren, ins Netz geleakt. Vielerorts wird er schon wieder von Sony gelöscht. Also hurtig, wenn ihr nach dem ersten wirklich lustigen Teaser, der allerdings nicht viel zur Handlung verriet, erste bewegte Bilder aus “Cemetery Junction” sehen wollt.
Grob gesagt ist der Film eine “Coming of Age Story”, die während der 70er Jahre in Reading spielt. Mich erinnerte der Trailer an eine britische Version von David Gordon Greens “All the Real Girls“, was nun wirklich nicht der schlechteste Vergleich ist. Und wer jeweils das Finale von “The Office” und “Extras” gesehen hat, weiß, wie Gervais und Merchant auch herzergreifendes Drama inszenieren können. Und was die beiden Regisseure im Vorfeld betont haben, nämlich den Zeitgeist einzufangen, scheint gelungen zu sein.
Ich haber ein kleines Update zu “Cemetary Junction” als Ergänzung zum Teaser. In dem BBC Beiträg klären Ricky Gervais und Stephen Merchant auf, in welcher Dekade der Film spielt und was die Herausforderung dabei ist. Zu guter Letzt gibt es einen Gag, der zu dem Clip von gestern passt.
“Cemetery Junction” ist der erste Kinofilm des kongenialen Teams Ricky Gervais & Stephen Merchant und in der Hauptrolle sieht man… ach ich lasse das die beiden am besten selber erzählen:
Ricky Gervais war “Inside the Actors Studio” und sprach vor den anwesenden Filmstudenten über Dinge, die für ihr späteres Berufsleben wirklich von Belang sind: Die Grösse seines besten Stückes.
Ricky Gervais (am bekanntesten durch das Original UK “The Office” und “Extras” hat sich für seine erste Hauptrolle in einer US-Filmproduktion einen Stoff ausgesucht, der wirklich kein grosses Wagnis eingeht. “Ghost Town” fährt in den seichtern Gewässern von “Ghost“. Nachdem den nicht gerade sozial veranlagten Zahnarztes Bertram Pincus. Nachdem er nach sieben Minuten wiederbelebt wurde, sieht er tote Menschen. Insbesonders rückt im Greg Kinnear auf die Pelle, der ihn mit Vehemenz bittet, die anstehende Hochezeit seiner Witwe (Téa Leoni) zu verhindern.
Der geneigte Filmkenner vermag sich nun die resultierenden Situationen und Verwicklungen vorstellen. Dementsprechend konventionell sieht auch der Trailer aus. Hier und da blitzt jedoch auch Gervais komische Brillianz durch. Am Ende könnte eine gute Komödie für ein reiferes Publikum heraus kommen, denn Gervais in der Hauptrolle ist schon was Besonderes.
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