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La Casa Muda (The Silent House) – Trailer

28. Januar 2010 Keine Kommentare

Würde ich es nicht besser wissen, könnte “La Casa Muda” ein Werbefilm für einen Kamerahersteller sein. Denn der Unique Selling Point, um im Werbesprech zu bleiben ist, dass er mit einer digitalen Fotokamera in einem Take gedreht wurde. Im Gegensatz zu Hitchock in “Rope” (“Cocktail für eine Leiche“) war der uruguayische Regisseur Gustavo Hernandez nicht auf technische Limitierungen angewiesen. Hitch kaschierte die Schnitte zwischen zwei Filmrollen diversen “unsichtbaren Schnitten”, wie mit einer Kamerafahrt auf den Rücken eines Darstellers bis zur Schwarzblende und konnte so nahtlos mit der nächste Rolle fortfahren. Mittlerweile reicht der Speicher und der Akku von Digitalkameras hingegen länger als 10 Minuten, so daß der Take in “La Casa Muda” tatsächlich 72 Minuten dauert. Und wieder Horrorfilm, der was auf sich hält, basiert auch dieser auf wahren Ereignissen.

Hier die englische Inhaltsangabe von Dread Central:

Laura (Florencia Colucci) and her father Wilson (Gustavo Alonso) settle down in a cottage that seems to be off the beaten track in order to update it since its owner (Abel Tripaldi) will soon put the house up for sale. They will spend the night there in order to start the repairs the following morning. Everything seems to go smoothly until Laura hears a sound that comes from outside and gets louder and louder on the upper floor of the house. Wilson goes up to see what is going on while she remains downstairs on her own, waiting for her father to come down. The plot is based on a true story that happened some time ago in a small village in Uruguay. La Casa Muda focuses on the last seventy-eight minutes, second by second, while Laura attempts to leave the house, which hides an obscure secret, unharmed.

“La Casa Muda” erhöht also den Gimmick-Faktor, der durch Dokuhorror Marke “[rec]” und “Paranormal Activity” gesetzt wurde mit gleichzeitger Reduktion des Budgets auf 6000 Dollar. Eine weitere Festigung der These, dass durch die Digitalisierung jeder mit einer Idee in der Lage sein sollte, einen Film zu drehen. Bleibt nur die Frage, wer sich die Zeit nehmen kann, die Spreu vom Weizen zu trennen.


[via]

Mehr Material zu dem Film gibt es auf der offiziellen Seite

Hierro – Trailer

29. November 2009 1 Kommentar

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Spanien lieferte in den letzten Jahren immer wieder Stoff für den anspruchsvollen Horrorfan wie “Das Waisenhaus“, “[rec]“, “Pans Labyrinth” und auch der verrückte “El día de la bestia” von Álex de la Iglesia. Dessen Spezial Effekte Mann Gabe Ibáñez gibt nun mit “Hierro” sein Langfilmdebut.

Der Plot liest sich nach einer Ausgangssituation der bekannten Art für eine Geschichte um Verlustängste und um Steine, die man am besten nicht umdreht. Auf einer Fährenfahrt zu der Insel El Hierro verschwindet der junge Sohn von Maria. Sein Schicksal ist ungewiss, da keine Spur von ihm zu finden ist. So kann auch eine Entführung nicht ausgeschlossen werden. Sechs Monate später bekommt Maria einen Anruf, das die Leiche eines Kindes auf der Insel gefunden wurde. Ein schwerer Gang steht ihr bevor.

Ein wenig erinnerte mich die Beschreibung an “Los sin nombre“, ein früher und ebenfalls empfehlenswerter Film des späteren “[rec]” Regisseurs Jaume Balagueró, allerdings scheint der Trailer auf eine andere Auflösung für das Verschwinden des Nachwuchses hinzuweisen.

Mehr Bilder zu dem Film gibt es hier.

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